Ebook Software

Seit Erfindung des eBooks machen sich die Entwickler von Computer-Software Gedanken darüber, wie man diese, einem richtigen Buch gleich, lesen und transportieren kann, ohne ganze Koffer für das elektronische Equipment mitschleppen zu müssen. Deswegen wurden verschiedene E-Book Lesegeräte entwickelt. Die Herstellung der ersten Vertreter dieser Lesegeräte (z. B. das Rocket E-Book von NuvoMedia) wurden nach sehr kurzer Zeit wieder eingestellt, weil das eBook, und damit auch das Lesegerät nicht so sehr boomte, wie zuvor angenommen.

Doch nie wurde die Weiterentwicklung dieser Technologie ganz aufgegeben. In Japan wurde 2004 das LIBRE EBR 1000EP auf den Markt gebracht und sehr stark beworben. Es hat den großen Vorteil, dass es kaum größer oder schwerer ist, als ein Taschenbuch. Die Unzulänglichkeiten, wie die fehlende Farbe oder der geringe Kontrast, wiegen jedoch wesentlich schwerer als die Vorteile. Auch in den folgenden Jahren wurde diese Art von Geräten weiterentwickelt und mit neuen Technologien, wie das elektronische Papier, kombiniert. Seit 2008 hat das Ebook Lesegerät seinen Siegeszug angetreten und ist seitdem fast unaufhaltsam.

Der Siegeszug der eBooks

Das liegt zum einen daran, dass die neueren und qualitativ hochwertigen Geräte mittlerweile relativ günstig sind. Auch kriegt man mittlerweile für wenig Geld eine eBook Software auf den schon vorhandenen Laptop oder PC laden kann, und diese dann auch als eBook Lesegerät nutzen kann. Außerdem wird der Laptop von Jahr zu Jahr leichter und ist für viele Menschen schon zum ständigen Begleiter geworden. Es ist verständlich, dass eine Person, die aus beruflichen Gründen einen Laptop mit sich führt, oder regelmäßig den PC im Büro nutzt, nicht noch ein anderes Gerät starten möchte, nur um ein paar Seiten in einem eBook zu lesen. Besonders Fachliteratur wird zur Recherche genutzt, und direkt in einer anderen Datei, wie einem Referat verwandt. Da ist es von großem Vorteil, wenn man mit dem Computer, mit dem man diese andere Datei erstellt, auch die entsprechende Literatur lesen kann.

Es gibt auch Menschen, die es bevorzugen, Bücher als Druckereierzeugnis zu lesen, weil da auch noch andere Sinne, wie die Haptik, angesprochen werden- und nicht nur Augen und Ohren, wie es bei eBooks und elektronischen Hörbüchern der Fall ist. Letztere bieten einigen gehandicapten Menschen jedoch erst die Möglichkeit, Literatur genießen können.