Das Medium Internet bietet unendlich viele Nutzungsmöglichkeiten, die fast täglich erweitert werden. Eine zwar nicht neue, aber erst vor Kurzem von einem breiten Publikum angenommene Neuerung ist die Entwicklung des eBooks. Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt elektronisches Buch, welches auch eBuch genannt wird. Hierbei gibt es verschiedene Ausprägungen: Das so genannte virtuelle Buch versucht soweit wie möglich, die Illusion eines realen Buches zu erschaffen. Da kann man z. B. eine klassische Umschlaggestaltung und einzelne Seiten sehen. Es gibt jedoch immer mehr Vertreter des eBooks als ganz eigene Sparte, die ganz bewusst keine Nachbildung von Büchern oder Zeitschriften sein sollen, sondern eine einzige Datei im PDF-Format darstellt, in der das gesamte Buch enthalten ist. Diese eBooks werden häufig als kostenlose eBooks verschenkt.
Ebook Verkaufsmodell
Viele eBooks werden in eBook Shops zu geringeren Preisen angeboten, als wenn man das gleiche Buch als Druck-Erzeugnis erwerben würde. Einmal gekauft kann man es für den Privatgebrauch auch ohne Probleme auf andere Speichermedien wie den MP3-Player kopieren. Auch der Download bei elektronischen Bibliotheken ist nicht kostenlos, da man eine meist geringe Jahresgebühr für die Mitgliedschaft zahlen muss. Es gibt jedoch auch Portale, in denen eBooks offiziell verschenkt werden. Es ist keine altruistische Nächstenliebe, die die Betreiber dieser Portale in dieser Form tätig werden lässt, sondern die ausgegebenen Medien enthalten dann zielgruppengerichtete Werbung, durch die sich diese Portale meist finanzieren.
Gratis Ebooks
Die Palette des kostenlos zum Download freigegebenen Materials ist sehr variabel. Junge noch unbekannte Autoren machen hier auf sich aufmerksam und stellen sich und ihre Werke vor. Es werden Romane und Magazine aus allen Bereichen zur kostenlosen Nutzung angeboten, welche dann als kostenlose eBooks bezeichnet werden.
Da ist der Fantasy Roman genauso vertreten, wie das Wirtschaftsmagazin und der Hunde-Ratgeber darf neben der Fachliteratur für Studenten auch nicht fehlen. Hierfür gibt es sogar ein eigenes Portal: Studentensupport.de. Die hier online gestellte Literatur ist direkt von der Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern mit der Absicht autorisiert worden, diesen kleinen Leckerbissen gewinnbringend für sich zu nutzen, indem sie mit geschickter Werbung versuchen, die Studenten davon zu überzeugen, dass sie für die Erreichung ihres Ziels noch mehr Material des einen Professors oder einer Lehrerin brauchen, welches aber jetzt natürlich kostenpflichtig ist. Trotzdem kann der Nutzer dieser Portale viel Gewinn daraus ziehen, und im Gegensatz zu der klassischen Anschaffung von Lehrmaterial eine Menge Geld sparen.
Kostenlose ebooks gibt es beispielsweise hier:
- Planetbook ( Englisch )




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